Jahreshauptversammlung 2018

Im letzten Geschäftsjahr wurden Stühle und Bänke im Aufenthaltsraum neu bepolstert, der Schuppenbereich saniert sowie mehr Brennholz und neue Bettwäsche angeschafft. Statt Vereinszuschüsse zu Mehrtageswanderungen gab es 2017 erstmals eine kleine Anerkennung für Mitglieder, welche besonders viel ehrenamtliche Unterstützung leisteten. Ein neuer Passus in der Wanderordnung besagt, dass der Verein Fotos von Wanderungen und Veranstaltungen auf seiner Homepage veröffentlichen darf; mit der Teilnahme erklären die Personen ihr Einverständnis. Und in der Ehrungsordnung wurden die Urkunden für Konditionswanderer gestrichen.

Die durchgeführten Plan- und Mehrtageswanderungen vom Verein, der Senioren- und Frauengruppe wurden gut angenommen: 1109 Teilnehmer erwanderten in 53 Wandertouren mit 717 km Gesamtstrecke insgesamt 13.304 km. Ein Highlight war im Lutherjahr die Mehrtagestour auf dem Lutherweg 1521, wofür die Wandergruppe auf dem Deutschen Wandertag in Eisenach mit dem 2. Platz beim Streckenwandern-Wettbewerb ausgezeichnet wurde. Weiterhin wurde 2017 wieder am 14. Mai der bundesweite Tag des Wanderns begangen. Das traditionelle Kartoffelbratfest fiel wieder aus, da sich kein Organisator fand. Die Kassenprüfer bestätigten Kassenführer Helmut Schepp eine einwandfreie Buchführung. Kassenführer und Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Bei den Vorstandswahlen wurden Helmut Schepp und Bruno Nehring wiedergewählt; neu im geschäftsführenden Vorstand ist Peter Emmerich. Wiedergewählt in den erweiterten Vorstand wurde Melanie Strauß, neu hinzu kommen Peter Müller und Bernhard Keller. Astrid Bühler wurde als Leiterin der Frauengruppe bestätigt. Ausgeschieden sind Erwin Rußmann und Heiko Wasmund; beide wurden mit einem Geschenk aus dem Vorstand verabschiedet. Der neue Vorstand wird satzungsgemäß auf seiner ersten Sitzung im April Sprecher und Vertreter wählen und die Ämter verteilen.

Der Wanderplan 2018 ist mit über 60 Wanderungen wieder reich gefüllt. Die Mehrtagestouren führen ins Muldental bei Leipzig, nach Freiburg mit dem Kaiserstuhl und in den Raum Detmold. Der genehmigte Finanzplan beinhaltet die Renovierung des Aufenthaltsraums.

Fazit der Veranstaltung: der Verein, mit 328 Mitgliedern weiterhin einer der größten der Stadt Aßlar, ist finanziell gut aufgestellt. Das Wanderheim ist gut gepflegt und wird gern genutzt. An 65 Tagen bietet der Verein auch 2018 ein breit gefächertes Programm, wozu Gäste stets willkommen sind. Sorgen macht vor allem die Altersstruktur; in 20 Jahren ging die Mitgliederzahl um rund 80 zurück. Darum: wer gerne in freier Natur unterwegs ist und dabei neue Freunde finden möchte, ist herzlich eingeladen, einmal reinzuschnuppern. Die aktuellen Pläne und mehr stehen im Internet auf  www.westerwaldverein-asslar.de

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